Eine Bretagne Krimi Mitten in Paris wird das Kind eines Ministers entführt. Als nächstes verschwindet die Mutter. Ein Skandalreporter macht sich auf die Jagd nach den skandalträchtigen Hintegründen, deren Spuren über Genf nach Carnac führen. Als er dort auf eine geheimnisvolle Schöne trifft, gerät er unversehens in Lebensgefahr. Gisèle Guillo studierte moderne Literatur und gehört zu den Bretoninnen, die es beruflich nach Paris verschlagen hat. Doch ihre Liebe gehört weiterhin ihrer heimischen Bretagne, besonders dem Ort Arradon, wo sie sich oft aufhält. Die Bretagne ist ein fruchtbarer Boden für das literarische Verbrechen, viele Autoren schreiben hier. Gisèle Guillo gehört heute mit zu den erfolgreichsten bretonischen Krimiautorinnen, "La belle de Carnac" erlebte mehrere Auflagen.. ISBN 978-3-937357-27-0
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Kritiken
Gisèle Guillos spannender Krimi entführt seine Leser in die reizvolle Landschaft der Bretagne. Detailgetreu und kenntnisreich beschreibt sie die kleinen Orte an der Küste und gibt in dem packenden Roman Einblicke in die bewegte Geschichte der Region.
Literaturtipp.com
Wenn es sich bei "Die Schöne von Carnac" auch nicht um einen klassischen Krimi handelt, so bietet das Buch doch gute Unterhaltung und kann vor allem Frankreich-, insbesondere natürlich Bretagnefreunden empfohlen werden. MediaMania
Paparazzo Vincent Hermelin folgt von Paris bis Genf den Spuren einer Kindesentführung. Neben dem Ministersohn ist aber auch dessen Mutter verschwunden. Die wiederum beschuldigt über ihre Anwälte den Minister des Missbrauches des eigenen Kindes. Fotograf Hermelin, der bei diesen Recherchen auch den Part seines schreibenden Kollegen übernehmen muß, stößt schnell auf ein Fluchthilfe-Netzwerk. Dieses hilft scheinbar uneigennützig Frauen und Kindern in Not. Die Affaire ist bald aufgeklärt und Vincent hat die Story seines Lebens. Damit könnte der Fall ad acta gelegt werden.
Wäre da nicht die journalistische Neugier. Diese und der Zufall bringen an den Tag, dass das hilfreiche Netzwerk weniger humanistischen Interessen verpflichet ist, sondern ganz eigennützigen Zwecken dient: Vincent findet im Fluchtauto versteckte antike Goldmünzen und macht sich auf die Suche. Darin verwickelt soll die mysteriöse „Schöne von Carnac“ sein, so wird eine der Fluchthelferinnen genannt. Vincents Nachforschungen führen ihn in das bretonische Dorf Carnac, wo bis dahin unentdeckt heimliche „Unterwasser-Raubgrabungen“ stattfinden. Die Artefakte verschwinden auf dem illegalen Kunstmarkt. Räuber, Kunstschmuggler, Hehler und Käufer gehören den sogenannten besten Kreisen an. Je näher Vincent dem kriminellen Treiben kommt, um so mehr Morde geschehen unter den Beteiligten. Ganz aufklären kann er daher diesen Fall nicht, wohl aber entdecken, um wen es sich bei der „Schönen von Carnac“ tatsächlich handelt.
Siegfried R. Krebs, freier Journalist
